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Weltfinale - wir kommen!

Im Juni 2022 fand zum ersten Mal ein Regionalentscheid des weltweiten Robotik-Wettbewerbs World Robot Olympiad (WRO) am Bunsen-Gymnasium in Heidelberg statt. Mit dabei waren acht Bunsen-Teams, von denen sich auf Anhieb vier für das Deutschlandfinale, welches am 17. und 18. September in Chemnitz ausgetragen wurde, qualifizieren konnten.

gruppenfoto Da der Wettbewerb für die Bunsen-Teams direkt nach den Sommerferien stattfand und sie im Gegensatz zu Teams aus anderen Bundesländern somit weniger Zeit für die Vorbereitung hatten, ist es den 10 Jungs vom Bunsen-Gymnasium hoch anzurechnen, dass sie ihre Roboter in den Ferien mit nach Hause nahmen und sich dort täglich über mehrere Stunden zum Bauen, Programmieren und Testen trafen.

Und so ging es dann voller Vorfreude und in Begleitung einiger begeisterter Eltern am Freitag vor dem Wettbewerb nach Chemnitz. In neuen Team-T-Shirts, die Dank eines Sponsorings der Firma Freudenberg angeschafft werden konnten, zog man auf dem Wettbewerb die interessierten Blicke der Besucher auf sich. Vielen Dank an Freudenberg für die großzügige Unterstützung, mit der auch ein Großteil der Anmeldegebühren und Reisekosten der Teams gedeckt werden konnten.
Freudenberg white bg Die Spannung war groß, als am Samstagmorgen in der Eröffnung die Überraschungsaufgaben verkündet wurden, durch die die vier Bunsen-Teams, die in drei unterschiedlichen Altersklassen antraten, zusätzliche Punkte erzielen konnten. Insbesondere in der mittleren Altersklasse „Junior“ freuten sich die Teams über die Überraschungsaufgabe, da die im Vorfeld gestellten Aufgaben in diesem Jahr sehr anspruchsvoll waren. Viele der Teams beschränkten sich daher darauf, die vorgegeben Aufgaben nur teilweise zu lösen und zusätzliche Punkte durch die Überraschungsaufgabe einzufahren. Diese Strategie verfolgten auch die beiden Teams des Bunsengymnasium, „\n(credible)“ mit Robert Ruskowski und Johann Keyl sowie „THE HACKERS“ mit Dean Hartig, Benjamin Lemke und Samuel Reischmann, wodurch sie sich nach dem ersten Wettbewerbstag einen soliden Mittelfeldplatz ergattern konnten.
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In der Altersklasse „Senior“ trat für das Bunsen-Gymnasium das Team „Alt+F4(ntastic)“ mit Noah Czaplewski, Jonas Daub und Maxim Wester an. Dieses hatte – wie auch andere Teams – mit einigen Problemen im Programm zu kämpfen und erreichte dennoch nach zwei von vier Wertungsläufen den 11. Platz von 20 Teams.
Am besten lief es für die jüngsten Teilnehmer Julian Damuc und Richard Ruskowski, welche als „Strg+R(obotics)“ in der Altersklasse „Elementary“ an den Start gingen. Mit zwei Durchläufen nahe der Maximalpunktzahl belegten sie den 2. Platz in einem Teilnehmerfeld von fast 30 Teams und konnten somit bereits nach dem ersten Wettbewerbstag von der Qualifikation für das Weltfinale träumen.

Der zweite Wettbewerbstag hielt weitere Überraschungsaufgaben für die Teams bereit. In der Altersklasse „Junior“ konnte man sich hierdurch jedoch keinen Vorteil verschaffen. Dennoch landeten die beiden Teams vom Bunsen-Gymnasium am Ende auf einem respektablen 10. (THE HACKERS) bzw. 15. (\n(credible)) Platz – ein sehr gutes Ergebnis für die erste Teilnahme in dieser Altersklasse. Beim Senior-Team war es wie verhext: Der rundum erneuerte Roboter wollte einfach nicht zu seiner alten Stärke zurückfinden. So kam das Team leider nicht an die anvisierte Punktzahl heran und musste sich schlussendlich mit dem 15. Platz zufrieden geben.
photo 2022 09 27 22 17 53 Wie sehr sich gute Vorbereitung auszahlt, zeigte sich bei „Strg+R(obotics)“: Die Überraschungsaufgabe des zweiten Tages hatten die beiden Teammitglieder in ihren Übungen zu Hause bereits zufälligerweise ausprobiert und wussten daher genau, wo sie an ihrem Programm Anpassungen vornehmen mussten, um die Aufgabe umzusetzen. Dies war in Windeseile geschehen und so blieb noch viel Zeit zum Testen. Im ersten Wertungslauf erreichten sie die Maximalpunktzahl einschließlich der vollständig gelösten Zusatzaufgabe. Die Freude war groß, allerdings noch nichts entschieden, denn einige andere Teams fuhren ebenfalls hohe Punktzahlen ein. Also blieb nur eines: Nachlegen. Und das taten die beiden Bunsianer dann auch, indem sie im letzten Wertungslauf nochmal dieselbe Punktzahl ablieferten – als einziges Team überhaupt! Damit war klar: Der 1. Platz beim Deutschlandfinale 2022 in der Altersklasse „Elementary“ geht an das Team „Strg+R(obotics)“ vom Bunsen-Gymnasium Heidelberg. Nächster Halt: Weltfinale!
Dort kommen im November die besten 400 Teams aus über 60 Ländern zusammen – darunter drei bis vier Teams je Altersklasse aus Deutschland. In diesem Jahr findet das Weltfinale zum ersten Mal in Deutschland, genauer gesagt in Dortmund, statt.

Die Vorfreude im Team „Strg+R(obotics)“ ist jetzt schon groß, auch wenn es noch einiges zu tun gibt, bevor Julian Damuc und Richard Ruskowski im November die deutschen Farben auf der „Weltmeisterschaft der Roboter“ vertreten dürfen. Und auch für alle anderen gibt es einen Hoffnungsschimmer: Im Jahr 2023 heißt das große Ziel Panama – und was alles möglich ist, hat man ja dieses Jahr gesehen.

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